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In dieser Rubrik werden seit fast zwei Jahrzehnten aus der fast unglaublichen Fülle der Berliner Kulturangebote jeweils nur einzelne Veranstaltungen, Themen und Eindrücke herausgegriffen – verstanden als Momentaufnahmen, vor- oder rückblickend, nicht als Programmübersicht, sondern als kuratierte Auswahl.


2026: Zwanzig Jahre Kulturprojekte Berlin

Mit einem außergewöhnlich breiten Profil arbeitet Kulturprojekte Berlin seit ihrer Gründung als landeseigene Gesellschaft inhaltlich unabhängig daran, die Berliner Kultur zu stärken und zu vernetzen. In enger Zusammenarbeit mit nahezu allen Berliner Museen, Bühnen und Gedenkstätten sowie mit Bildung, Wissenschaft, Politik und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen entstehen seit 2006 vielfältige Projekte und Plattformen – teils einmalig, teils über viele Jahre hinweg. Dazu zählen unter anderem der EMOP – European Month of Photography, die Berlin Art Week, Diversity Arts Culture, Tanz im August, die Transmediale, die Berlin Music Week, Creative City Berlin, DRAUSSENSTADT, der Museumssonntag, BERLIN GLOBAL im Humboldt Forum, das Kultursommerfestival, internationale Städtepartnerschaften sowie zahlreiche stadtgeschichtliche Erinnerungsprojekte.

Über 500 Projekte und rund 20.000 Veranstaltungen haben das Wirken von Kulturprojekte Berlin in 20 Jahren bestimmt – eine ganze Stadt als Bühne und Inspirationsraum, mit mehr als 70 Millionen Besucher:innen und Nutzer:innen. Diese zwei Jahrzehnte waren geprägt von Bewegung und Wandel: von Experimentierfreude und Improvisation, von Hürdenläufen und Ideenflügen, von Konzentration, Ausdauer und immer neuen Anfängen – ganz wie Berlin selbst. Möglich wurde all dies durch das Engagement von über 1.000 Mitarbeitenden, die Zusammenarbeit mit mehr als 2.000 Partner:innen, die Mitwirkung von über 3.000 Künstler:innen und das langjährige Vertrauen des Landes Berlin.

Im Jubiläumsjahr 2026 setzt Kulturprojekte Berlin besondere Akzente: mit der 15. Ausgabe der Berlin Art Week im September, der Lange Nacht der Museen Ende August sowie einem stillen Erinnern an die Zeit der Teilung durch den Mauerbau 1961 – deren Schwere lange nachwirkte, bis sich 1989 etwas löste und neue Räume entstanden.

Aktuell beginnt die Konzeption einer Freiheitsausstellung, auf die sich Berliner:innen und Gäste im Anschluss an BERLIN GLOBAL im Humboldt Forum freuen dürfen. Vorgesehen ist 2026 auch wieder die Silvesterfeier am Brandenburger Tor. Kontinuität zeigen zudem der Spielbetrieb und die Festivals der Schaubude Berlin sowie dauerhafte Projekte und Portale, die Kulturvermittlung und Vernetzung in der Stadt tragen.

Zur Website Kulturprojekte Berlin I Kultur für und mit Berlin

Acht Standorte, eine Geschichte

Stadtmuseum Berlin präsentiert 2026 ein vielseitiges Programm

Ausgehend von der Vielfalt der Stadt rücken die Häuser im Nikolaiviertel in den Fokus: das Museum Ephraim-Palais, die Museum Nikolaikirche und das Museum Knoblauchhaus. Vielstimmig und nah an den Menschen eröffnen sie Perspektiven auf Migration, Stadtgeschichte, Klangräume, Alltagskultur und Erinnerung.

Ergänzt wird das Programm durch neue Akzente bei BERLIN GLOBAL im Humboldt Forum, durch lebendige Vermittlungsformate im Museumsdorf Düppel sowie durch offene, partizipative Angebote rund um das entstehende Museums- und Kreativquartier am Köllnischen Park.

Es ist ein kurzer Überblick, der sich als Einladung zum Weitersehen und Weiterlesen versteht: Ausführliche Pressemeldung vom 22. Januar 2026 II Website des Stadtmuseums Berlin



Foto: Sinje Hasheider

On air on fire – Anregung aus dem Theater

Auf den ersten Blick ist es „nur“ ein Theaterstück. Auf den zweiten öffnet es etwas Größeres: einen Erfahrungsraum, in dem Bilder, Töne, Texte und Erinnerungen miteinander in Bewegung geraten. Genau solche Impulse können neugierig machen – auf Geschichte, auf eigene Erfahrungen und darauf, selbst kreativ zu werden.

Das Jugendtheaterstück On air on fire führt in den Sommer und Herbst 1989 nach Ost-Berlin. Erzählt wird von jungen Radiomacher:innen beim DDR-Jugendsender DT64, die weiterhin Programme senden sollen, während sich das Land rasant verändert. Anpassung, Widerstand, Schweigen, Verhaftungen, Resolutionen – und schließlich der Mauerfall – markieren eine Zeit des Umbruchs, in der für kurze Zeit neue Freiräume denkbar schienen. Autorin Marion Brasch, selbst ehemalige Moderatorin bei DT64, erzählt mit fiktiven Figuren von realen Ereignissen. Nicht erklärend im Rückblick, sondern aus der inneren Spannung jener Monate heraus. Regisseur Alexander Riemenschneider und sein Ensemble lassen das Radiostudio auf der Bühne wieder entstehen – mit dokumentarischem Videomaterial, Musik und performativen Elementen. Weiterlesen ...




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Ganz Berlin ist eine Bühne

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